E-LKW Cargomind

Cargomind setzt auf E-Lkw 

Schrittweise Elektrifizierung des Fuhrparks

Der nächste Schritt in Richtung Elektromobilität ist gesetzt: Im September gehen die ersten beiden Elektro-Lkw im regionalen Verteilerverkehr in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland in Betrieb. Vier weitere Fahrzeuge folgen 2027 und sollen neben dem regionalen Verteilerverkehr auch auf den Linien zwischen Wien, Linz und Salzburg eingesetzt werden. Sind alle sechs Fahrzeuge unterwegs, können damit jährlich rund 220 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Mit Elektromobilität beschäftigt sich das Unternehmen bereits seit längerer Zeit. Den Ausschlag für die Umsetzung gab schließlich die neue Fahrzeuggeneration: größere Reichweiten, eine inzwischen ausgereifte Technologie und verfügbare Förderungen schaffen die Voraussetzungen dafür, E-Lkw sinnvoll in den täglichen Betrieb zu integrieren.

„Die neue Generation von Elektro-Lkw bietet mittlerweile die Reichweite, die wir für unseren täglichen Betrieb brauchen. Gemeinsam mit den verfügbaren Förderungen war für uns klar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu gehen und unseren Fuhrpark zu elektrifizieren“, meinte Bernhard Huber, Managing Director der Cargomind Logistik GmbH.

Wien als Ausgangspunkt

Gestartet wird bewusst in und rund um Wien. Die kürzeren Fahrstrecken bieten gute Voraussetzungen, um praktische Erfahrungen mit den Fahrzeugen zu sammeln. Bevor die E-Lkw bestellt wurden, wurden deshalb die bestehenden Routen genau analysiert und tägliche Fahrleistungen mit den verfügbaren Reichweiten abgeglichen. Die Fahrzeuge konnten so passend zu den Anforderungen im laufenden Betrieb konfiguriert werden.

Parallel dazu entsteht am Wiener Standort die entsprechende Ladeinfrastruktur. Vier Ladesäulen mit insgesamt acht Ladepunkten bilden die erste Ausbaustufe. Ein Batteriespeicher ermöglicht zudem, überschüssigen Strom aus der Photovoltaikanlage zwischenzuspeichern und zeitversetzt für das Laden der Fahrzeuge zu nutzen. Weitere Schnellladepunkte in Wien und Salzburg sind vorgesehen.

Erfahrungen sammeln, bevor sich der Markt verändert

Dass emissionsfreie Transporte künftig an Bedeutung gewinnen werden, zeigt sich bereits heute. Vereinzelt fragen Kunden bereits bei Ausschreibungen nach CO₂-freien Transportlösungen. Hinzu kommt, dass in verschiedenen europäischen Großstädten Projekte und Konzepte verfolgt werden, die den innerstädtischen Verkehr ab 2030 verstärkt auf Elektrofahrzeuge ausrichten. Für Cargomind ist es deshalb entscheidend, nicht erst dann mit der Umstellung zu beginnen.

„Wenn sich die Rahmenbedingungen in den Städten verändern, wollen wir nicht erst anfangen, uns mit Elektromobilität auseinanderzusetzen. Bis dahin wollen wir unsere Erfahrungen gesammelt haben und unseren Kunden die passende Transportlösung anbieten können“, so Bernhard Huber.

Die sechs E-Lkw sind damit nicht nur ein erster Schritt in Richtung eines emissionsärmeren Fuhrparks, sondern auch ein wichtiger Praxistest für die weitere Umstellung. Im täglichen Einsatz sollen nun Erfahrungen gesammelt werden – von Reichweite und Ladeplanung bis hin zum Einsatz auf längeren Strecken. Bewähren sich die Fahrzeuge wie erwartet, soll die Elektrifizierung konsequent fortgesetzt werden. Das langfristige Ziel: innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre den gesamten Fuhrpark in Österreich auf Elektro-Lkw umzustellen.

Hier das ganze Video mit
Bernhard Huber, Managing Director, Cargomind Logistik GmbH

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